Hochmoor von Garanas


Die Heilkraft, die aus der Erde kommt
– das höchstgelegene Heilmoor Österreichs


Das Hochmoor von Garanas liegt in der Koralm auf einer Seehöhe von 1300 Metern. Moore entstehen an Orten, an denen ein ständiger Wasserüberschuss den vollständigen Abbau von Pflanzen zu Humus verhindert. Stattdessen kommt es in diesem sauerstoffarmen und sauren Milieu zu einem unvollständigen Abbau der pflanzlichen Substanz zum sogenannten Torf. Hochmoore gehören zu einem seltenen Typ Moor, der nur von mineralsalzarmem Regenwasser gespeist und vom Grundwasserkörper unabhängig ist. In ihnen ist die Bildung organischer Substanz größer als ihr Abbau, weshalb die Torfdecke eines Hochmoors um rund 1mm pro Jahr an Höhe zunimmt. In Garanas begann die Moorentstehung rund 4000 v Chr. in der Jungsteinzeit mit der Verlandung eines Sees, der sich über Jahrtausende zu einem Niedermoor und mit zunehmender Abkoppelung vom Grundwasser schließlich zum Hochmoor mit fast 6 m Dicke entwickelte.

Bereits 1965 wurde das Moorvorkommen als Heilmoor anerkannt und wird seither im Fünfjahreszyklus vom Institut für Chemie in Graz auf seine physikalischen und chemischen Parameter geprüft. Die Zusammensetzung des Heilmoores von Garanas macht die Wirkung auf den Menschen einzigartig.

Die Vegetation der Hochmoore

Hochmoore sind extreme Standorte, die eine hochspezialisierte Vegetation beherbergen. Pflanzen, die in Hochmooren erfolgreich wachsen, müssen mit Stickstoffknappheit, Nässe und einem sauerstoffarmen, sauren Milieu zurechtkommen und zeigen oft einzigartige Anpassungen. Der bei uns vorkommende zarte Rundblättrige Sonnentau ist eine fleischfressende Pflanze und deckt seinen Stickstoffbedarf zum Beispiel durch das Fangen von Insekten. Heidekraut hingegen geht mit Pilzen eine Symbiose ein und bildet eine sogenannte Pilzwurzel, über die die Pflanze mit Mineralien und Stickstoff versorgt wird. Die Pflanzenwelt des Hochmoors von Garanas ist geprägt von kleinen Zwergsträuchern wie Moosbeeren und Preiselbeeren, die auch als Heilpflanzen verwendet werden, und kleinen Wuchsformen von Nadelbäumen wie Latschen, Lärchen und Fichten. Den größten Anteil der Vegetation bilden Torfmoose der Gattung Sphagnum, die mit Heidekraut und Wollgräsern auch den größten Teil des Torfes ausmachen.

Gesicherte und geprüfte Wirkung
- Moor ist nicht gleich Moor

Dem Garanaser Heilmoor wird ein äußerst hoher Wirkungsgrad, verglichen mit anderen europäischen Heilmooren, bescheinigt. Verpflichtende Kontrollen der bundesstaatlichen Anstalt für experimentell-pharmakologische und balneologische Untersuchungen in Wien stellen die Qualität diese Heilmoores auch ständig sicher und belegen die Beschaffenheit als überdurchschnittlich gut. Somit sind die gesetzlichen Anforderungen an ein Heilpeloid nach dem Steiermärkischen Heilvorkommen- und Kurortegesetz mehr als erfüllt.

Wirkung des Heilmoores


– die pure Heilkraft aus der Natur


Das Heilmoor hat auf den Körper drei wohltuend heilende Wirkungen:
  • Einwirkung der Wärme bzw. Kälte
  • gründliche Entgiftung und Entschlackung
  • Einwirkung der Heilstoffe durch die Poren der Haut
  • Indikationen für Moorbehandlungen

  • Subakut und chronische rheumatische Erkrankungen der Gelenke, Muskeln, Bänder, Sehnen und Nerven
  • Arthrosen
  • Spondylosen
  • Chronische und entzündliche Frauenkrankheiten
  • Primäre und sekundäre Sterilität
  • Lokalbehandlungen von Entzündungsresten nicht tuberkuloser Art
  • der Gelenke, des Brust- und Bauchraumes
  • gutartige Prostata-Erkrankungen
  • Nachbehandlungen von Verletzungs- und Operationsfolgen (Narbenkosmetik).
  • Mit verdünnten Moorbädern werden nicht ansteckende Hauterkrankungen und bestimmte Frauenleiden behandelt.

    Huminsäuren und Fulvinsäuren, die dem Moor seine charakteristische braune Farbe geben, sind für die hautberuhigenden Eigenschaften des Moors und seinen Einsatz in der Kosmetik und Dermatologie maßgeblich. Jedes Moor enthält außerdem eine spezielle Mischung an Mineralstoffen, die ihrerseits die besondere Wirkung einer Mooranwendung auf der Haut beeinflussen. Aufgrund der Bedingungen seiner Entstehung hat Moor einen niedrigen pH-Wert. Der pH-Wert des Moors in Garanas beträgt ungefähr pH 4 und liegt nahe dem physiologischen pH-Wert der gesunden Haut, der zwischen pH 4 und 6,5 schwankt. Die schon erwähnten Huminsäuren zeigen in Laborversuchen hemmende Wirkungen auf das Wachstum verschiedener Bakterien, aber auch auf das Wachstum des Hefepilzes Candida albicans, der Infektionen von Hautfalten und Schleimhäuten verursachen kann. Sie haben eine adstringierende Wirkung auf die Haut und zeigen milde entzündungshemmende Effekte, um nur ihre zwei prominentesten hautberuhigenden Eigenschaften zu nennen. Innerlich als Trinkmoor angewendet, hat Moor wohltuende Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt. Es bindet einerseits überschüssige Magensäure, kann aber auch andere Stoffe adsorbieren und durch seine adstringierende Wirkung die Heilung der Schleimhäute positiv beeinflussen.

    Vital Hochmoorprodukte aus Schwanberg


    Moor für Zuhause


    Shop

    gesichtscreme

    Vital Hochmoor Gesichtscreme
    Anti-Aging Rundumpflege

    Eine reichhaltige Basis aus Sheabutter und Sojaöl, sowie ein Anti-Aging-Komplex aus Traubenkernöl, Arganöl, Vitamin E und Hyaluronsäure gemeinsam mit Moorwasser versorgen die Haut Tag und Nacht. Auch für reife oder anspruchsvolle Haut geeignet, belebend und regenerierend.

    Anwendung:
    Morgens und abends nach der Reinigung gleichmäßig auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen. Für ein seidig weiches Hautgefühl.
    50 ml

    vitalGesichtsmaske_feucht_001

    Vital Hochmoor Gesichtsmaske
    Regenerierende Feuchtigkeitspflege

    Extraportion Pflege mit reichhaltiger Moorpaste, reizlindernd, regenerierend und hautberuhigend. Die reichhaltige Basis mit Arganöl und Vitamin E nährt die Haut und schenkt ein samtweiches Hautgefühl. Hält jung und ist auch für reife und anspruchsvolle Haut geeignet.

    Anwendung:
    Ein- bis zweimal wöchentlich großzügig auf das gereinigte Gesicht und den Hals auftragen. 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und mit einem Wattepad behutsam abnehmen. Augenpartie aussparen.
    50 ml

    creme_reich

    Vital Hochmoor Körpercremes
    leicht & reichhaltig

    In zwei auf den Körper abgestimmten Varianten – leicht für normale Haut und reichhaltig für trockene Haut. Mit Sheabutter, Sojaöl und Mandelöl, sowie reichlich Moorwasser pflegen die Körpercremes die Haut geschmeidig und schenken ein angenehmes entspanntes Hautgefühl.

    Anwendung:
    Nach Dusche oder Bad morgens oder abends gleichmäßig am ganzen Körper einmassieren. Die Haut ist den ganzen Tag rund um gut versorgt und erfährt eine wohlverdiente Entspannung.
    130 ml

    handcreme

    Vital Hochmoor Handcreme
    Schutz und Pflege

    Pflegt und schont strapazierte Hände rasch und zuverlässig. Nährende Öle und schützende Wachse sind mit reizlinderndem Moorwasser zu einer gut und rasch einziehenden Handcreme kombiniert, die auch beanspruchten Händen ihre Geschmeidigkeit zurückgibt. Zieht schnell ein und hinterlässt ein gepflegtes Hautgefühl.

    Anwendung:
    Bei Bedarf Hände mehrmals täglich eincremen. Für rasche und zuverlässige Pflege strapazierter Hände. Tipp: auch Ellbogen können mit der Vital Hochmoor Handcreme glatt und geschmeidig gepflegt werden.
    50 ml

    salbe_kuehl

    Vital Hochmoorsalbe kühlend
    Regeneration und Pflege

    Unterstützt die Regeneration nach körperlicher Aktivität. Die kühlende Hochmoorsalbe mit Moorpaste, ätherischem Wintergrünöl, kühlendem Kampfer und Menthol ist wohltuend bei akuten Muskelschmerzen durch Überanstrengung. Aromatische und erfrischende Regeneration für Aktive, lindert Muskelkater und Hexenschuss, sowie bei hoher Beanspruchung der Sehnen und Gelenke.

    Anwendung:
    Bei Bedarf (maximal zweimal täglich) auf der intakten Haut dünn auftragen und sanft einmassieren.
    45 g

    salbe_warm

    Vital Hochmoorsalbe wärmend
    Entspannung und Pflege

    Die wärmende Hochmoorsalbe mit Moorpaste, Cayennepfeffer und ätherischem Wintergrünöl regt die Durchblutung der Haut an und schenkt ein entspannendes Wärmegefühl bei verspannten Muskeln oder steifen Gelenken. Wohltuend auch bei älteren, hartnäckigen Folgen von Prellungen oder Gelenksbeschwerden.

    Anwendung:
    Bei Bedarf (maximal zweimal täglich) auf der intakten Haut dünn auftragen und sanft einmassieren.
    45 g