Die Geschichte einer Institution


Tradition und Moderne perfekt vereint

 

Weit in die Vergangenheit reicht die wechselhafte Geschichte unseres Hauses. Auf dem Areal des heutigen Moorbades befand sich früher der Amtshof der Herrschaft des Schlosses Schwanberg. Im Jahre 1648 kaufte Freifrau Sophie Kempinsky von Hans Jakob Khöfler den Amtshof, welcher 1681 mit einem Teil des Marktes niederbrannte. Der Hof wurde nicht wieder aufgebaut und gelangte nach dem Tod von Frau Kempinksky 1685 in den Besitz ihres Erben Graf Ferdinand von Falbenhaupt. Dieser schenkte 1706 die Brandruine samt dem umliegenden Grundstück dem Kapuzinerorden.

1706 kamen sechs Mönche aus Niderndorf in Tirol nach Schwanberg und begannen mit den Aufräumungsarbeiten. An der Stelle der einstigen Brandstätte errichteten sie ein Wohngebäude für die Mönche und eine Kirche. Am 8. Juli 1714 wurde die Klosterkirche "Zum Heiligen Schutzengel" vom Bischof von Lavant, Philip Carl Graf von Fürstenberg, geweiht und gesegnet. Die Klosterkirche ist eine Nachbildung der Kapuzinerkirche in Graz. Der Bau umfasst ein breites Langhaus in Ost-West-Richtung, dem eine Seiten- und eine Loretokapelle angefügt wurden. Die Inneneinrichtung besteht aus einem Hochaltar, zwei Seitenaltären und einem Altar in der Seitenkapelle. Das Hochaltarbild zeigt die Krönung Mariens, umstellt von Engeln und Heiligen. Als Künstler wird Vitus Hauckh genannt. Von ihm stammt auch das Bild des heiligen Valentin in der Seitenkapelle. Die Loretokapelle wird von einem klassizistischen Säulenaufbau geprägt.

Im Jahre 1969 wurde das Kapuzinerkloster in Schwanberg mangels Ordensnachwuchses aufgelassen. Das Klostergebäude samt Kirche wurde an die Moorbadgesellschaft verkauft, um hier ihre Vision eines Moorbades zu verwirklichen. Nach einem Totalumbau eröffnete das „Moorbad im Kloster Schwanberg“ im Jahre 1973 den Kurbetrieb. Der bestehende Hoteltrakt im Kloster verfügte über insgesamt 36 Zimmer.

Seit damals hat sich jedoch Vieles verändert:
In den Jahren 2010 und 2011 erfolgte eine groß angelegte Erweiterung und Modernisierung des beliebten Kur- und Gesundheitsbetriebes. Im Jahre 2018 die weitere Modernisierung des alterwürdigen Klostergebäudes.
Heute verfügt das Heilmoorbad über 91 geräumige und freundliche Zimmer, zwei Penthäuser, eine Suite, einen modernen Therapiebereich sowie ein lichtdurchflutetes Panoramahallenbad mit Saunalandschaft.